„Das intestinale Mikrobiom ist ein metabolisches Organ mit erheblichem Einfluss auf die Gesundheit des Wirtes.“
Der Darm ist so viel mehr als ein bloßes Verdauungsrohr. Er übernimmt vielfältige Aufgaben (z. B. Nährstoffaufnahme), hat die größte Körperoberfläche, direkten Kontakt zu Allergenen und höchste immunologische Präsenz. Ein gesundes Mikrobiom zeichnet sich durch eine ausgewogene Darmflora aus. Durch die dichte Besetzung der Lebensräume mit guten Bakterien ist hier kein Platz für krank machende Erreger. Die guten Darmbakterien produzieren Abwehrstoffe, die verhindern, dass sich die schlechten Bakterien an die Darmwand heften und diese schädigen. Eine stabile Darmwand schützt davor, dass schlechte Erreger ins Blut gelangen. Die mikrobielle Besiedelung spielt eine zentrale Rolle, übernimmt (über)lebenswichtige Aufgaben und trainiert das Immunsystem.
Leider kommt es vielfach vor, dass diese Besiedelung aus dem Gleichgewicht gerät und sich Symptome wie Durchfall, Schleimauflagerungen auf dem Kot, Blähungen, Juckreiz, schlechte Futterverwertung, ungenügende Fettverdauung, häufige Infektionen etc. zeigen können. Je nach Problematik und Krankheitsbild Deines Hundes kann eine detaillierte Kotuntersuchung und ein anschließender Darmaufbau nötig sein. Gerne berate ich Dich im Vorfeld zu den entsprechenden Profilen und empfehle Dir zu testende Parameter. Neue Studien zeigen allerdings, dass eben genau diese Darmflora-Checks eben nicht generell sinnvoll sind. Da man für diese Untersuchung tief in die Tasche greifen muss, kannst Du hier nachlesen, warum ich diese nicht generell empfehle. Darmflorascreen – Sinn oder Unsinn? von Mibekka
Wenn Du gerne tiefer in die Materie einsteigen möchtest, dann kannst Du alle großen Studien von Dr. Jan S. Suchodolski bei Google Scholar finden.
Darmaufbau ist aber nicht gleich Darmaufbau. Leider wird vielfach empfohlen, ein einzelnes Präparat zu geben, und danach ist alles „schön“. Dies kann in den meisten Fällen aber bedauerlicherweise nicht funktionieren. Denn es ist wichtig, auf mehreren Ebenen zu arbeiten, abhängig von den Symptomen Deines Hundes. Es kann etwa notwendig sein, die Verdauungskraft als ersten Schritt zu stärken, im nächsten Step dann die Schleimhaut zu therapieren, um als Abschluss mit Prä- und Probiotika zu arbeiten. Sprich: den Nährboden zu schaffen, damit sich die guten Darmbakterien auch wohlfühlen.
Ich würde das Mikrobiom als ein kleines Wunderwerk bezeichnen, und für ein langes, glückliches Hundeleben sollten wir alles dafür tun, es in einer gesunden Balance zu halten.
Wenn Dir also ein gesundes und ausgewogenes Mikrobiom Deiner Fellnase wichtig ist, weil es gewissermaßen wie ein Schutzschild wirkt und sehr viele negative Einflüsse abwehren kann, schauen wir uns konkret die Ausgangslage Deines Hundes an. Du erhältst daraufhin von mir individuell auf Deinen Hund abgestimmt einen Plan zum Darmaufbau. Dieser besteht immer aus einem ausführlichen Skript, einem konkreten mehrstufigen Therapievorschlag, dem detaillierten Therapieplan sowie einer Erklärung zu den einzelnen Produkten mit genauen Mengenangaben. Zusätzlich erhältst Du zu dem Paket ein Minutenkontingent, für eventuelle Fragen oder Anliegen.
Innerhalb dieses Kontingents bin ich für Fragen rund um den Darmaufbau für Dich da und passe natürlich bei evtl. Problemen oder Unverträglichkeiten den Therapieplan an – ich lasse Dich nicht alleine, sondern helfe Dir, dass Du den Plan umsetzen kannst.
Je nach Ausgangssituation und Symptomatik kann ein Darmaufbau auch unabhängig von einer Ernährungsberatung gebucht werden, setzt aber dennoch eine detaillierte Anamnese voraus. Ob für Deinen Hund ein Darmaufbau ohne Ernährungsberatung möglich ist, müssen wir individuell entscheiden. Oft ist die Fütterung mitverantwortlich und muss entsprechend angepasst werden (Dysbiosediät).
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